Pressemitteilung Dresden Homestaging

Von der Immobilie zum Objekt der Begierde

Homestaging heißt das Zauberwort und „Wohnessenz“ zeigt, wie es geht.

[Dresden, 28. Mai 2018] Für Wohnessenz steht Sindy Reiss, die mit Homestaging ein erfolgreiches Konzept für Immobilienmarketing anbietet. Darunter ist das professionelle Herrichten von Immobilien als verkaufsfördernde Maßnahme zu verstehen. Mit ansprechenden Einrichtungen, ausgewählten Accessoires und dem effektiven Einsatz von Licht, Farbe und Material werden Immobilien wirkungsvoll aufgepeppt und erzielen angemessene Verkaufspreise. Das aus den Vereinigten Staaten kommende Konzept ist auch hierzulande nicht mehr aus dem Immobilienmarkt wegzudenken. Angebote mit stilvollen Fotos von zweckentsprechend eingerichteten Räumen sind gegenüber Bildern mit leeren Räumen klar im Vorteil. Ohne Homestaging sind die Verkaufsprozesse oft langwierig und kompliziert. Es ist statistisch nachgewiesen, dass mit Immobilien nach Homestyling deutlich höhere Verkaufspreise in kürzeren Fristen erzielt werden, als ohne diesen Service.

Sindy Reiss bietet mit ihrer Wohnessenz nicht nur perfektes Homestaging, sondern auch individuelles Homestyling für Immobilienbesitzer oder Vermieter an. Im Fokus steht dabei die professionelle Neueinrichtung von Bestandsimmobilien, um den Wohlfühlcharakter einer Immobilie aufzuwerten und damit für Bewohner und Besucher ein behagliches Ambiente zu schaffen. Oftmals kann mit dem Neuordnen von Einrichtungsgegenständen und geringfügigen Ergänzungen hohe Wirkungen erzielt werden. Besonders hilfreich ist Homestyling für Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels. Denn gerade bei Ferienimmobilien soll sich der Gast besonders wohlfühlen, damit er auch gern wiederkommt.

Sindy Reiss ist Mitglied der „Deutschen Gesellschaft für Home Staging und Redesign e.V.“ und hat ihren Sitz in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden. Sie bietet mit ihrem Service umfangreiche und vielseitige Leistungen an. Jedes Konzept ist einzigartig und wird auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten. Die angebotenen Leistungspakete dienen nur der Orientierung und werden für jedes Objekt zielgerichtet erarbeitet. Mit ihrer „Wohnessenz“ ist Sindy Reiss nicht nur in Dresden und Umgebung aktiv, sondern auf Anfrage auch überregional. Sie versteht es hervorragend Licht, Farbe und Form in die richtigen Proportionen zu setzen.

Sando Colt

Weitere Informationen sind über folgende Kontaktmöglichkeiten erhältlich:

Sindy Reiss, Rethelstr. 26, 01139 Dresden

Web: www.wohn-essenz.de

Mail: info@wohn-essenz.de

Phon: +49 (0) 157 77 86 76 10

Altfrankener Gartenzeitung 2

Altfrankener Gartenzeitung

Ausgabe 2 vom 19.04.2018

Neue Polizeiverordnung Dresden!

[Auszug]

Polizeiverordnung der Landeshauptstadt Dresden als Kreispolizeibehörde zur Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Dresden vom 25.08.2018

§ 3 Schutz der persönlichen Ruhe

  1. Es ist untersagt, während der Ruhezeiten die Ruhe anderer mehr als unvermeidbar zu stören. Die Ruhezeiten sind montags bis donnerstags von 22 bis 07 Uhr des nächsten Tages, freitags und sonnabends von 24 bis 08 Uhr des nächsten Tages und an Sonnabenden, Sonn- und Feiertagen von 13 bis 15 Uhr.
  2. Die Ruhezeiten an Sonnabenden, Sonn- und Feiertagen von 13 bis 15 Uhr gelten nicht für durch Schulen, Kindertagesstätten und Vereine organisierte Veranstaltungen.
  3. Private Haus- und Gartenarbeiten, welche die Ruhe anderer stören, dürfen über den Absatz 1 hinaus nicht in der Zeit ab 20 Uhr durchgeführt werden.

§ 14 Abbrennen offener Feuer und Grillen

  1. Das Abbrennen offener Feuer und das Grillen im öffentlichen Bereich sind verboten.
  2. Ausgenommen von dem Verbot nach Abs. 1 sind offene Feuer und das Grillen mit Erlaubnis auf den erlaubnispflichtigen Feuerstellen an der Elbe sowie das Grillen auf den erlaubnisfreien behördlich zugelassenen Grillplätzen.
  3. Außerhalb des öffentlichen Bereiches sind das Abbrennen offener Feuer und das Grillen mit handelsüblichen Geräten und Brennstoffen erlaubt, wenn erhebliche Belästigungen Dritter durch Rauch oder Funkenflug ausgeschlossen sind.



Altfrankener Gartenzeitung 1

Altfrankener Gartenzeitung

Ausgabe 1 vom 16.04.2018

April – April – der weiß, was er will !

Pflanzung

Der Monat April ist genau die richtige Zeit zum Pflanzen von Bäumen und Sträuchern. Das gilt gleichermaßen für Obstgehölze und Zierpflanzen. Auch Kartoffeln, Zwiebeln und andere Wurzelgemüse können jetzt in die Erde gebracht werden. Tomaten und Gurken sollten noch bis Mitte Mai abwarten, da eventuelle Nachtfrösten den jungen Pflanzen nachhaltig schaden können.

Gehölzschnitt

Der Rebschnitt sollte schon beendet sein, da der Wein jetzt verbluten könnte. Kernobst sollte jetzt nicht geschnitten werden, da die Fruchtbildung gerade einsetzt oder bald einsetzen wird. Es ist höchste Zeit für den Frühjahrsschnitt an Steinobst und Beerenobst.

Grundregeln für den Schnitt von Obstgehölzen
  1. Schnittmaßnahmen im Spätherbst, Spätwinter und zeitigen Frühjahr fördern das Wachstum deutlich.
  2. Schnittmaßnahmen im Sommer hemmen das Wachstum.
  3. Mit Schnittmaßnahmen im späten Frühjahr und Sommer kann man Qualität und Quantität der Erträge nachhaltig beeinflussen.
  4. Das Veredeln im Freiland ist vom Frühjahr bis Spätsommer möglich.
  5. Ohne Schnitt entsteht Wildwuchs.
  6. Schwacher Rückschnitt erzeugt nur schwachen Wuchs.
  7. Starker Rückschnitt erzeugt starken zielgerichteten Wuchs.
  8. Zapfschnitt und Stuhlschnitt erzeugen neue Äste.

Kompost

Das Umsetzen der Komposthaufen sollte eigentlich im März erledigt sein. Wenn das noch nicht geschehen ist, wird es nun höchste Zeit, denn das Innenleben wird mit zunehmender Temperatur wieder aktiver. Mit dem Umsetzen wird dieser Prozess noch beschleunigt, dass man keinerlei Zusätze benötigt. So entsteht der beste Naturdünger für jeden Kleingarten. Übrigens können neben den bekannten organischen Abfällen auch weitere Stoffe zugesetzt werden. Dazu empfehlen sich zum Beispiel auch Eierschalen, Kaffeesatz, Wellpappe, Zeitungen und Fäkalien. Jedoch sollten Fleischreste, Tiere, Essensabfälle und Brot nicht auf den Haufen kommen, denn damit werden allerlei lästige Tiere angelockt, die den Garten nur verwüsten.

Alternativ zum Umsetzen kann der Kompost auch für zwei bis drei Jahre einfach stehen bleiben. Um jedes Jahr über frischen Kompost zu verfügen, sind dann mehrere Komposthaufen erforderlich. Das erfordert zwar etwas mehr Platz, erspart aber die Arbeit des Umsetzens. Wichtig ist es hierbei, die verschiedenen Abfalle gut gemischt zu schichten.

Alfahosting ist Webhosting pur

Webhosting ist Vertrauenssache

[sandocano] Beim Webhosting stellt ein Webhoster seine Ressourcen als Webspace bereit und gestattet das Hosten von Webseiten auf Webservern eines Internet Service Providers. Für die moderne Publizistik ist das zwingend erforderlich. Es ist nicht gerade einfach, aus der Vielzahl von Webhostinganbietern den Richtigen für den eigenen Bedarf zu ermitteln. Es gibt zahlreiche Vergleiche zum Webhosting, die in ihren Ergebnissen aber recht unterschiedlich ausfallen. Das liegt einerseits an der differenzierten Sichtweise der Betrachter, andererseits an der Art und Weise der Werbung, wie sie von den Hostingfirmen betrieben wird. Aus eigener Erfahrung muss ich leider sagen, dass mir all diese Vergleiche nicht viel gebracht haben. Nichts geht über eigene Erfahrungen. Dabei geht natürlich einige Zeit ins Land. Für diejenigen, die diese Zeit nicht haben, sollen diese Zeilen sein. Wie sagt man so treffend? „Probieren geht über Studieren“. Da ist mit Sicherheit etwas dran.

Viele Jahre habe ich bei einem der sogenannten Marktführer meine Domains gehostet. Aber die Technik wurde nicht weiterentwickelt und immer altmodischer. Schweren Herzens habe ich diesen Webhostinganbieter verlassen und glaubte der vielversprechenden Werbung eines bekannten anderen Webhosters. Aber es war ein Reinfall. Als ich dann, ein wenig hoffnungslos, nach einem Ausweg suchte, kam ich auf die Dezemberausgabe von Chip im Jahr 2016. Aufmerksam habe ich den Testbericht über das Webhosting gelesen. In dieser Ausgabe von 12/2016 testete die bekannte CHIP insgesamt fünfzehn Hotlines deutscher Webhostinganbieter auf ihre Erreichbarkeit, die Wartezeit, den Service sowie die Transparenz. Dabei konnte sich Alfahosting gegen eine Vielzahl an Mitbewerbern wirksam durchsetzen und wurde folgerichtig zum Sieger erklärt. Das habe ich bisher nicht gewusst.

Mein künftiger Webhostingpartner wird nun Alfahosting sein. Das ist doch sonnenklar, denn Preis und Leistung bilden bei diesem Unternehmen, nach meiner Auffassung, eine untrennbare Einheit. Der Service ist unschlagbar und kann derzeit von keinem anderen Webhoster getoppt werden. Das ist einfach so. Ich möchte hier klarstellen und versichern, dass ich mit diesem Artikel nicht im Auftrag gehandelt habe. Es ist meine persönliche Meinung. [sandocolt]

Alfahosting - WordPress-Hosting

Reiki-Geschichte

Die Reiki-Geschichte in einer Kurzfassung

Über die Geschichte der Reiki-Systeme und -Methoden, besonders über die Lebensgeschichte von Mikao Usui, existieren einige Legenden, die wir hier nicht wiedergeben oder kommentieren möchten. Wir beschränken uns einerseits auf Tatsachen, bzw. bemühen uns, dem aktuellen Stand der Geschichtsforschung so nahe wie möglich zu kommen. Für sachdienliche Hinweise und Verweise auf neue Erkenntnisse sind wir dankbar.

Mikao Usui wurde am 15. August 1865 in Tania i-mura, einem kleinem Ort in der Präfektur Gifu, im Landkreis Yamagata, geboren. Dieser Ort wird in der heutigen Zeit Miyamo-cho genannt.

Zu dieser Zeit, der Edo-Zeit (ca.1600-1868), herrschte in Japan ein feudales System, welches neben der zentralen Herrschaft des Kaisers (Tenno) auf einer landesweiten Gewaltenteilung durch die Shogune mit deren Samurai beruhte. Der überwiegende Teil der Bevölkerung durfte keinen Nachnamen führen und auch nicht wählen oder andere bürgerliche Rechte ausüben. Jegliche fremde Religionen waren verboten und, auf Grund der sakoku, der weitgehenden nationalen Isolation Japans vom Rest der Welt, in der Bevölkerung wenig bekannt.

Die Familie von Mikao Usui gehörten als Hatamoto-Samurai zum Chiba-Clan. Als Wachen unterstanden sie direkt dem Shogun. Nachdem Toshitane Chiba, ein Vorfahre dieses Clans, im Jahr 1551 den Ort Usui erobert hatte, erhielten seine Nachkommen den Familiennamen Usui.

Mikao Usui wurde bereits in seiner frühesten Jugend zum Tendai-Buddhisten erzogen. Darüber hinaus wurde er im Kiko, der japanischen Form des QiGong, unterwiesen. Bereits im Alter von 12 Jahren erlernte er Aiki Jutsu, eine frühere Art des Daito Ryo und erhielt vermutlich 1889 in der Kampfkunst den damals höchsten Grad, den Menkyo Kaiden. Auch befasste er sich offensichtlich mit Medizin, asiatischer Heilkunst, Psychologie, Parapsychologie, Physiognomik, Geschichte, Religionen und anderen Geistes-Wissenschaften. Er übte verschiedene Berufe aus, war jedoch kein Arzt. Er unterrichtete auch als Zaike, was ein Laien-Priester im Tendai-Buddhismus ist. In seinem Unterricht verband er Elemente des Tendai-Buddhismus und Shugendo-Buddhismus in genialer Weise mit Shintoismus und den Kampfkünsten.

In den Jahren von 1868 bis 1912 regierte in Japan der Meiji-Kaiser. Sein wirklicher  Name war Mutsuhito. Das Wort Meiji bedeutet soviel wie erleuchtete Regierung. Die Kaiser-Stadt wurde von Kyoto nach Edo verlegt und in Tokyo umbenannt. Im Jahr 1872 wurde per kaiserlichem Dekret die Herrschaft der Shogune mit ihren Samurai abgeschafft. Im Jahr 1889 wurde in Japan eine fortschrittliche Verfassung verkündet. Sowohl aus dem japanisch-chinesischen Krieg (1894-1895) als auch aus dem japanisch-russische Krieg (1904-1905) ging Japan als Sieger hervor.

Bereits in den Jahren 1912 -1914 soll Usui sensei sein Unterrichts-System immer mehr mit den Gokai (Lebensregeln), Jumon (Mantra), Shirushi (Symbol), Meditationen und Waka (Gedichte des Meiji-Kaisers) ausgebaut und erweitert haben. Im März des Jahres 1922 übte er auf dem Berg Kurama, wo sich bekanntlich seit dem 8.Jhdt. ein Tempel des Tendai-Buddhismus befand, der erst später, im Jahr 1946, von der Kokyo-Sekte übernommen wurde, eine 21-tägige buddhistische Meditation aus. Am Ende dieser Fasten und Meditation-Zeit soll er, so wird es auf der Gedenktafel an seinem Grab dargestellt, ein Erlebnis der Erleuchtung gehabt haben, welches auch die Basis für seine spätere Entwicklung der Hand-Heilungs-Methode bildete. Die heute als Reiki bekannten beiden Kanji wurden in Japan als spirituelle Energie bezeichnet.

Im September 1923 erschütterte ein verheerendes Erdbeben die Region um Tokyo und Yokohama. Schreckliche Trümmer, zahlreiche Tote und ein anschließendes Großfeuer prägten das Bild der beiden Städte.

Es steht wohl außer Zweifel, dass Mikao Usui und die Mitglieder seiner Schule, die er 1922 gegründet hatte, zahlreichen Menschen in der Not geholfen hat. Diese Schule wurde nach seinem Tod von seinen Schülern, unter dem Namen Usui Reiki Ryoho Gakkai, als private Gesellschaft, gegründet. Ehrenhalber wurde er zu ihrem 1.Präsidenten erklärt, was heute auch international anerkannt ist. Diese Usui Reiki Ryoho Gakkai existiert noch heute. Es werden die traditionellen japanischen Methoden praktiziert und gelehrt.

Die Präsidenten der Usui Reiki Ryoho Gakkai in zeitlicher Reihenfolge

Mikao Usui, Juzaburo Ushida, Kanichi Taketomi, Yoshiharu Watanabe, Hoichi Wanamie, Kimiko Koyama, Masaki Kondo

Viele Jahre wurden die Methoden und Praktiken der japanischen Linie, Usui Reiki Ryoho, nicht über Japan hinaus bekannt. Von Chujiro Hayashi, einem früheren Mitglied der Usui Reiki Ryoho Gakkei, wurde die Methode zu Hawayo Takata übertragen, woraus sich später die westliche Linie, Usui Shiki Ryoho, völlig eigenständig entwickelte. Darüber hinaus wurden weitere neue Systeme entwickelt, die zur Entstehung immer neuer Linien führten, die kaum noch überschaubar sind. Das alles hat mit der ursprünglichen Lehre nur noch wenig zu tun.

Erst nach der Jahrtausendwende kam die ursprüngliche japanische Lehre, die Usui Reiki Ryoho, auch nach Deutschland. Zur Pflege der alten japanischen Traditionen, auch außerhalb Japans, wurde am 21.08.2009 die Usui Reiki Ryoho Akademie, als private Vereinigung, in Deutschland gegründet. In der Tradition der Usui Reiki Ryoho Gakkai in Japan, ist die Usui Reiki Ryoho Akademie in Deutschland nicht werbend tätig. [SandoColt]

Pflanzt Du im Mai – kommt es „glei“

Was Du pflanzt im Mai – Das kommt „glei“

Jetzt, im Mai, ist die ideale Zeit zum Pflanzen. Pflanzungen von Obstgehölzen, egal ob Bäume oder Sträucher, sollten bereits im April abgeschlossen sein. Wer das versäumt hat, sollte es jetzt schnell nachholen. Das meiste Frühjahrs-Gemüse kann im Mai in die Erde. Tomaten und Gurken werden besser erst in der zweiten Maihälfte ins Freiland gepflanzt. Ratsam ist es, sich für einen Fruchtfolgeplan einige Aufzeichnungen zu machen, damit man im Folgejahr nicht die gleichen Pflanzen an die gleiche Stelle setzt, denn das schmälert nachhaltig den Ertrag. Übrigens, wer Knoblauch liebt, sollte Diesen besser im Herbst stecken, weil er dann einfach besser gedeiht.

Die Eisheiligen werden von Vielen beachtet, von Anderen belächelt. Gärtner wissen natürlich, das das Klima und die Wetterlage entscheidend sind und nicht der Kalender. Die Wenigsten beachten allerdings, das sich der Kalender geändert hat, seit diese Regeln aufgestellt wurden. Ist es richtig, das die Eisheiligen vom 11. bis zum 15. Mai kommen? Die legendären Bauernregeln wurden nach dem Julianischen Kalender aufgestellt. Mit der Reform im Jahr 1582 wurde der Gregorianische Kalender eingeführt. Die Daten sind geblieben, aber die Tage haben sich definitiv um etwa eine Woche verschoben. Die Kälteeinbrüche kommen nach den alten Bauernregeln also erst vom 19. bis zum 23. Mai, denn die Eisheiligen haben ja das alte Datum behalten, obwohl die Zeit eine Andere ist. Das Klima richtet sich aber nicht nach den Kalendern der Päpste, sondern allein nach der Sonne in unserem Universum. Das sind keine Fakenews oder alternative Fakten, sondern die nackte Wahrheit.

Die Mischkultur ist für den erfolgreichen Anbau von gesundem Gemüse eine hochinteressante Angelegenheit. Die Möhren verjagen die lästigen Zwiebelfliegen und Zwiebeln vertreiben die nervigen Möhrenfliegen. Also sollten die Beiden nebeneinander stehen. Blumenkohl und Sellerie sind auch richtige Kumpel. Der Blumenkohl bleibt dabei von den Kohlweisslingraupen verschont, der Sellerie bekommt keinen Rost. Kartoffeln sind gute Nachbarn für Möhren und die Kresse liebt Radieschen. Ringelblumen vertreiben die schädlichen Wurzelsälchen an Gemüsepflanzen und der Knoblauch verhindert Mehltau. Über das Thema Mischkultur lohnt es sich, ein wenig in der Fachpresse oder auf Fachportalen im Internet zu recherchieren.

Das Umsetzen der Komposthaufen sollte eigentlich im März erledigt sein. Wenn das noch nicht geschehen ist, wird es nun höchste Zeit, denn das Innenleben wird mit zunehmender Temperatur wieder aktiver. Mit dem Umsetzen wird dieser Prozess noch beschleunigt, das man keinerlei Zusätze benötigt. So entsteht der beste Naturdünger für jeden Kleingarten. Übrigens können neben den bekannten organischen Abfällen können auch weitere Stoffe zugesetzt werden. Dazu empfehlen sich zum Beispiel auch Eierschalen, Kaffeesatz, Wellpappe, Zeitungen ohne Farbdruck und alle Fäkalien. Jedoch sollten Fleischreste, Tiere, Essensabfälle und Brot nicht auf den Haufen kommen, denn damit werden allerlei lästige Tiere angelockt, die den Garten nur verwüsten. [SandoColt]
Nr-01 Pflanzenversand

Spätwinter-Schnitt der Obstgehölze

Spätwinter-Schnitt der Obstgehölze

Jetzt, vom 13.03.2017 bis zum 17.03.2017, ist in Altfranken genau die richtige Zeit für den Schnitt vieler Obstgehölze. Besonders in den ersten 5 Jahren ist ein regelmäßiger Schnitt zum Aufbau von Krone, Spindel oder Spalier zwingend erforderlich. Was in diesem Jugendstadium versäumt wird, ist später nur schwer zu korrigieren. Dazu gibt es ausreichend hilfreiche Fachliteratur. Verallgemeinerungen können im Obstbau immer nur als grobe Orientierung dienen, da jeder Baum oder Strauch einzigartig ist. Auch spielt das regionale Klima und das jeweilige konkrete Wetter eine wichtige Rolle.

Grundregeln für den Schnitt von Obstgehölzen

Schnittmaßnahmen im Spätherbst oder Spätwinter fördern das Wachstum.

  1. Schnittmaßnahmen im Sommer hemmen das Wachstum.
  2. Mit Schnittmaßnahmen im Frühjahr und Sommer kann man Qualität und Quantität der Erträge nachhaltig beeinflussen.
  3. Das Veredeln im Freiland ist vom Frühjahr bis Mitte September möglich.

Auswirkungen beim Schnitt von allen Gehölzen

  1. Ohne Schnitt entsteht Wildwuchs.
  2. Schwacher Rückschnitt erzeugt schwachen zielgerichteten Wuchs.
  3. Starker Rückschnitt erzeugt starken zielgerichteten Wuchs.
  4. Zapfschnitt und Stuhlschnitt erzeugen neue Äste.

Bei der Gestaltung der Gehölze gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die in ihren Wirkungen jedoch recht unterschiedlich sein können. Wertvolle Informationen dazu findet man in der Fachpresse, die allerdings Kosten verursacht. Das kostenlose Internet wäre eine Alternative, aber oft ist das Geschwätz in den Foren nicht viel Wert, denn kein wirklicher Experte verschenkt sein Wissen öffentlich, denn davon lebt er ja. Und genau aus diesem Grund gibt es im Kleingartenwesen bundesweit das System der Gartenfachberatung. Die Ausbildung der Fachberater erfolgt in einem zweijährigen Programm an einer Gartenakademie. Die Gartenfachberater stehen im Verein den Mitgliedern gern zur Seite, sofern Diese es wünschen. [SandoColt]Samenhaus Müller

Das Wesen des Buddhismus

Das Wesen des Buddhismus als persönliche Anschauung

Buddhismus ist die einzige Religion, die keinen Schöpfer-Gott kennt. Der Mensch steht im Mittelpunkt des Daseins. So gibt es kein Dogma, sondern der Buddhismus existiert in vielfältigen Formen und ist, in sich, in seiner ganzen Entwicklung, niemals vollendet. So ist er in seiner ursächlichen Form eher als Denktradition oder Geisteswissenschaft (Philosophie) zu betrachten. So gibt es auch Buddhisten, die an einen oder mehrere Götter glauben.

Buddha selbst, war ein Mensch und sah sich selbst niemals als Gott oder Überbringer der Lehre eines Gottes. Die Schöpfung ist kein Werk eines Gottes, sondern eine innere Funktion des Universums. Dies gilt es zu erkennen. Er stellte klar, dass er die Lehre, nicht auf Grund irgend einer göttlichen Offenbarung erhielt, sondern einzig und allein durch eigene meditative Schau. So entsteht das tiefes Verständnis der Natur und des eigenen Geistes. Alles ist in der Natur untrennbar vereint. Diese Erkenntnis ist auch jedem zugänglich, sofern man dieser Lehre und Methode auch im Innersten folgt. Die Eigenverantwortung des Menschen steht im Mittelpunkt.

Darin liegt auch der grundlegende Unterschied des Buddhismus zu den monotheistischen Religionen, wie zum Beispiel Christentum, Judentum oder Islam. Kein Gott und auch keine ewige Seele bestimmen das Sein, sondern immer die eigene Erkenntnis. Die buddhistische Lehre, existiert in vielfältigen Formen, die sich selbst weiter entwickeln und gestalten. In diesem Sinne ist Buddhismus eine Anschauung vom Leben. Dabei geht es um keinen Glauben, sondern um die Erkenntnis und Selbsterkenntnis, wie das Leben wirklich ist, und nicht wie es sein soll.

Grundlage des Buddhismus sind die drei Daseinsmerkmale und die vier edlen Wahrheiten vom Leiden. Zur Befreiung von diesen Leiden führt der achtfache Pfad, unter Beachtung der fünf Tugendregeln.

Die drei Daseinsmerkmale

ANICCA
Alles ist vergänglich und nichts von ewigem Bestand

DUKKHA
Das Leben im Daseinskreislauf ist leidvoll.

ANATTA
Alle Dinge und Phänomene sind ohne eigentlichen Wesenskern. Es existiert kein getrenntes Ich und keine ewige Seele.

Die vier edlen Wahrheiten

DUKKHA
Das Leben im Daseinskreislauf ist leidvoll.

SAMUDAYA
Die Ursachen des Leidens sind Begehren, Abneigung und Unwissenheit.

NIRODHA
Durch das Erlöschen der Ursachen erlischt das Leiden.

MAGGA
Zum Erlöschen des Begehrens und damit des Leidens führt der Achtfache Pfad.

Der achtfache Pfad

(„recht“ im Sinne von „vollkommen“)

Rechte Anschauung bzw. Rechte Erkenntnis
Anerkennung der Vier Edlen Wahrheiten und das Erkennen, wie Leiden entsteht. Ursachen des Leidens sind Unwissenheit und falsches Wissen, wodurch Gier und falsche Gefühle, wie Ablehnung, Hass und Zorn entstehen. Das Alles ist leidvoll.

Rechte Gesinnung und Entschluss
Das bedeutet, in der inneren Einsicht zu handeln, indem man nicht hasst und allen Lebewesen gegenüber Wohlwollen zeigt.

Rechte Rede
Basis ist das Vermeiden von Lügen, Verleumdungen, beleidigendes Schimpfen, Hass, unnützes Gerede und Klatsch. Wie die Gedanken selbst, soll die Rede heilsam, nützlich und wahr sein. Ein Wort ist vollkommen, wenn es zur rechten Zeit gesprochen wird, wahr, höflich und zweckmäßig ist und aus liebevoller Gesinnung kommt.

Rechtes Handeln
Das eigene Leben soll den fünf Tugendregeln des Buddhismus folgen. Taten, die für mich oder Andere beschwerend sind, sollen vermieden werden.

Rechter Lebenserwerb
Das bedeutet, einen Beruf auszuüben, der anderen Lebewesen nicht schadet.

Rechtes Streben
Damit wird der Wille bezeichnet, Gefühle wie Begierde, Hass, Zorn, Ablehnung und gleichartige Dinge zu kontrollieren und zu zügeln.

Rechte Achtsamkeit
Dies betrifft den Körper, das innere Bewusstsein, alle Körperfunktionen, wie der Atmung und der Bewegung. Weiterhin heißt es aber auch, ganz bei einer Sache oder Person zu sein, mit der man im Augenblick konfrontiert ist. Tue immer nur eine Sache, diese aber richtig und bis zum Ende.

Rechte Sammlung

Das ist ist die Fertigkeit seinen eigenen, unruhigen oder abschweifenden Geist unter Kontrolle zu haben. Das Konzentrieren auf den Augenblick ist der Weg.

Die fünf Tugendregeln

Diese einfachen Regeln sind nicht als Gebote oder Verbote, sondern lediglich als grobe Orientierung, als einfache Übung, zu sehen. Es gibt im Buddhismus keine Dogmen und niemand wird angefeindet, wenn er sich nicht zu allen Tugendregeln bekennt. Die Entscheidung liegt bei Jedem selbst. Das ist der gewaltige Unterschied zu allen anderen Religionen.

  • Du sollst kein Lebewesen töten oder verletzen.
  • Du sollst nichts zu nehmen, was Dir nicht freiwillig gegeben wird.
  • Gib Dich keinen anstößigen sexuellen Freuden hin.
  • Lüge nicht und sprich wohlwollend.
  • Konsumiere keine berauschenden Substanzen, die das Bewusstsein trüben.