Altfrankener Gartenzeitung 2

Altfrankener Gartenzeitung

Ausgabe 2 vom 19.04.2018

Neue Polizeiverordnung Dresden!

[Auszug]

Polizeiverordnung der Landeshauptstadt Dresden als Kreispolizeibehörde zur Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Dresden vom 25.08.2018

§ 3 Schutz der persönlichen Ruhe

  1. Es ist untersagt, während der Ruhezeiten die Ruhe anderer mehr als unvermeidbar zu stören. Die Ruhezeiten sind montags bis donnerstags von 22 bis 07 Uhr des nächsten Tages, freitags und sonnabends von 24 bis 08 Uhr des nächsten Tages und an Sonnabenden, Sonn- und Feiertagen von 13 bis 15 Uhr.
  2. Die Ruhezeiten an Sonnabenden, Sonn- und Feiertagen von 13 bis 15 Uhr gelten nicht für durch Schulen, Kindertagesstätten und Vereine organisierte Veranstaltungen.
  3. Private Haus- und Gartenarbeiten, welche die Ruhe anderer stören, dürfen über den Absatz 1 hinaus nicht in der Zeit ab 20 Uhr durchgeführt werden.

§ 14 Abbrennen offener Feuer und Grillen

  1. Das Abbrennen offener Feuer und das Grillen im öffentlichen Bereich sind verboten.
  2. Ausgenommen von dem Verbot nach Abs. 1 sind offene Feuer und das Grillen mit Erlaubnis auf den erlaubnispflichtigen Feuerstellen an der Elbe sowie das Grillen auf den erlaubnisfreien behördlich zugelassenen Grillplätzen.
  3. Außerhalb des öffentlichen Bereiches sind das Abbrennen offener Feuer und das Grillen mit handelsüblichen Geräten und Brennstoffen erlaubt, wenn erhebliche Belästigungen Dritter durch Rauch oder Funkenflug ausgeschlossen sind.



Altfrankener Gartenzeitung 1

Altfrankener Gartenzeitung

Ausgabe 1 vom 16.04.2018

April – April – der weiß, was er will !

Pflanzung

Der Monat April ist genau die richtige Zeit zum Pflanzen von Bäumen und Sträuchern. Das gilt gleichermaßen für Obstgehölze und Zierpflanzen. Auch Kartoffeln, Zwiebeln und andere Wurzelgemüse können jetzt in die Erde gebracht werden. Tomaten und Gurken sollten noch bis Mitte Mai abwarten, da eventuelle Nachtfrösten den jungen Pflanzen nachhaltig schaden können.

Gehölzschnitt

Der Rebschnitt sollte schon beendet sein, da der Wein jetzt verbluten könnte. Kernobst sollte jetzt nicht geschnitten werden, da die Fruchtbildung gerade einsetzt oder bald einsetzen wird. Es ist höchste Zeit für den Frühjahrsschnitt an Steinobst und Beerenobst.

Grundregeln für den Schnitt von Obstgehölzen
  1. Schnittmaßnahmen im Spätherbst, Spätwinter und zeitigen Frühjahr fördern das Wachstum deutlich.
  2. Schnittmaßnahmen im Sommer hemmen das Wachstum.
  3. Mit Schnittmaßnahmen im späten Frühjahr und Sommer kann man Qualität und Quantität der Erträge nachhaltig beeinflussen.
  4. Das Veredeln im Freiland ist vom Frühjahr bis Spätsommer möglich.
  5. Ohne Schnitt entsteht Wildwuchs.
  6. Schwacher Rückschnitt erzeugt nur schwachen Wuchs.
  7. Starker Rückschnitt erzeugt starken zielgerichteten Wuchs.
  8. Zapfschnitt und Stuhlschnitt erzeugen neue Äste.

Kompost

Das Umsetzen der Komposthaufen sollte eigentlich im März erledigt sein. Wenn das noch nicht geschehen ist, wird es nun höchste Zeit, denn das Innenleben wird mit zunehmender Temperatur wieder aktiver. Mit dem Umsetzen wird dieser Prozess noch beschleunigt, dass man keinerlei Zusätze benötigt. So entsteht der beste Naturdünger für jeden Kleingarten. Übrigens können neben den bekannten organischen Abfällen auch weitere Stoffe zugesetzt werden. Dazu empfehlen sich zum Beispiel auch Eierschalen, Kaffeesatz, Wellpappe, Zeitungen und Fäkalien. Jedoch sollten Fleischreste, Tiere, Essensabfälle und Brot nicht auf den Haufen kommen, denn damit werden allerlei lästige Tiere angelockt, die den Garten nur verwüsten.

Alternativ zum Umsetzen kann der Kompost auch für zwei bis drei Jahre einfach stehen bleiben. Um jedes Jahr über frischen Kompost zu verfügen, sind dann mehrere Komposthaufen erforderlich. Das erfordert zwar etwas mehr Platz, erspart aber die Arbeit des Umsetzens. Wichtig ist es hierbei, die verschiedenen Abfalle gut gemischt zu schichten.

Pflanzt Du im Mai – kommt es „glei“

Was Du pflanzt im Mai – Das kommt „glei“

Jetzt, im Mai, ist die ideale Zeit zum Pflanzen. Pflanzungen von Obstgehölzen, egal ob Bäume oder Sträucher, sollten bereits im April abgeschlossen sein. Wer das versäumt hat, sollte es jetzt schnell nachholen. Das meiste Frühjahrs-Gemüse kann im Mai in die Erde. Tomaten und Gurken werden besser erst in der zweiten Maihälfte ins Freiland gepflanzt. Ratsam ist es, sich für einen Fruchtfolgeplan einige Aufzeichnungen zu machen, damit man im Folgejahr nicht die gleichen Pflanzen an die gleiche Stelle setzt, denn das schmälert nachhaltig den Ertrag. Übrigens, wer Knoblauch liebt, sollte Diesen besser im Herbst stecken, weil er dann einfach besser gedeiht.

Die Eisheiligen werden von Vielen beachtet, von Anderen belächelt. Gärtner wissen natürlich, das das Klima und die Wetterlage entscheidend sind und nicht der Kalender. Die Wenigsten beachten allerdings, das sich der Kalender geändert hat, seit diese Regeln aufgestellt wurden. Ist es richtig, das die Eisheiligen vom 11. bis zum 15. Mai kommen? Die legendären Bauernregeln wurden nach dem Julianischen Kalender aufgestellt. Mit der Reform im Jahr 1582 wurde der Gregorianische Kalender eingeführt. Die Daten sind geblieben, aber die Tage haben sich definitiv um etwa eine Woche verschoben. Die Kälteeinbrüche kommen nach den alten Bauernregeln also erst vom 19. bis zum 23. Mai, denn die Eisheiligen haben ja das alte Datum behalten, obwohl die Zeit eine Andere ist. Das Klima richtet sich aber nicht nach den Kalendern der Päpste, sondern allein nach der Sonne in unserem Universum. Das sind keine Fakenews oder alternative Fakten, sondern die nackte Wahrheit.

Die Mischkultur ist für den erfolgreichen Anbau von gesundem Gemüse eine hochinteressante Angelegenheit. Die Möhren verjagen die lästigen Zwiebelfliegen und Zwiebeln vertreiben die nervigen Möhrenfliegen. Also sollten die Beiden nebeneinander stehen. Blumenkohl und Sellerie sind auch richtige Kumpel. Der Blumenkohl bleibt dabei von den Kohlweisslingraupen verschont, der Sellerie bekommt keinen Rost. Kartoffeln sind gute Nachbarn für Möhren und die Kresse liebt Radieschen. Ringelblumen vertreiben die schädlichen Wurzelsälchen an Gemüsepflanzen und der Knoblauch verhindert Mehltau. Über das Thema Mischkultur lohnt es sich, ein wenig in der Fachpresse oder auf Fachportalen im Internet zu recherchieren.

Das Umsetzen der Komposthaufen sollte eigentlich im März erledigt sein. Wenn das noch nicht geschehen ist, wird es nun höchste Zeit, denn das Innenleben wird mit zunehmender Temperatur wieder aktiver. Mit dem Umsetzen wird dieser Prozess noch beschleunigt, das man keinerlei Zusätze benötigt. So entsteht der beste Naturdünger für jeden Kleingarten. Übrigens können neben den bekannten organischen Abfällen können auch weitere Stoffe zugesetzt werden. Dazu empfehlen sich zum Beispiel auch Eierschalen, Kaffeesatz, Wellpappe, Zeitungen ohne Farbdruck und alle Fäkalien. Jedoch sollten Fleischreste, Tiere, Essensabfälle und Brot nicht auf den Haufen kommen, denn damit werden allerlei lästige Tiere angelockt, die den Garten nur verwüsten. [SandoColt]
Nr-01 Pflanzenversand

Spätwinter-Schnitt der Obstgehölze

Spätwinter-Schnitt der Obstgehölze

Jetzt, vom 13.03.2017 bis zum 17.03.2017, ist in Altfranken genau die richtige Zeit für den Schnitt vieler Obstgehölze. Besonders in den ersten 5 Jahren ist ein regelmäßiger Schnitt zum Aufbau von Krone, Spindel oder Spalier zwingend erforderlich. Was in diesem Jugendstadium versäumt wird, ist später nur schwer zu korrigieren. Dazu gibt es ausreichend hilfreiche Fachliteratur. Verallgemeinerungen können im Obstbau immer nur als grobe Orientierung dienen, da jeder Baum oder Strauch einzigartig ist. Auch spielt das regionale Klima und das jeweilige konkrete Wetter eine wichtige Rolle.

Grundregeln für den Schnitt von Obstgehölzen

Schnittmaßnahmen im Spätherbst oder Spätwinter fördern das Wachstum.

  1. Schnittmaßnahmen im Sommer hemmen das Wachstum.
  2. Mit Schnittmaßnahmen im Frühjahr und Sommer kann man Qualität und Quantität der Erträge nachhaltig beeinflussen.
  3. Das Veredeln im Freiland ist vom Frühjahr bis Mitte September möglich.

Auswirkungen beim Schnitt von allen Gehölzen

  1. Ohne Schnitt entsteht Wildwuchs.
  2. Schwacher Rückschnitt erzeugt schwachen zielgerichteten Wuchs.
  3. Starker Rückschnitt erzeugt starken zielgerichteten Wuchs.
  4. Zapfschnitt und Stuhlschnitt erzeugen neue Äste.

Bei der Gestaltung der Gehölze gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die in ihren Wirkungen jedoch recht unterschiedlich sein können. Wertvolle Informationen dazu findet man in der Fachpresse, die allerdings Kosten verursacht. Das kostenlose Internet wäre eine Alternative, aber oft ist das Geschwätz in den Foren nicht viel Wert, denn kein wirklicher Experte verschenkt sein Wissen öffentlich, denn davon lebt er ja. Und genau aus diesem Grund gibt es im Kleingartenwesen bundesweit das System der Gartenfachberatung. Die Ausbildung der Fachberater erfolgt in einem zweijährigen Programm an einer Gartenakademie. Die Gartenfachberater stehen im Verein den Mitgliedern gern zur Seite, sofern Diese es wünschen. [SandoColt]Samenhaus Müller